Wenn Sie als Geschäftsführer eines KMU die Cybersicherheit Ihres Unternehmens schnell und vor allem effektiv stärken möchten, sind Sie hier genau richtig. Bei der Unternehmensführung ist es üblich, anderen Aspekten den Vorzug vor der Cybersicherheit zu geben – das gilt insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen.

Doch im Falle eines Angriffs sindKMU am verwundbarsten und haben weniger Möglichkeiten, sich davon zu erholen. Die Folgen können finanzieller und operativer Natur sein sowie den Ruf des Unternehmens schädigen, bis hin zur Geschäftsaufgabe wenige Monate nach dem Vorfall.

Ein alarmierender Bericht der National Cyber Security Alliance zeigt, dass 60 % der kleinen Unternehmen innerhalb von sechs Monaten nach einer Cyberattacke schließen müssen, insbesondere bei einer Datenschutzverletzung.

Die Implementierung einer soliden Cybersicherheitsstrategie erfordert Zeit, und es kann Monate dauern, bis sie vollständig einsatzbereit ist. Deshalb haben wir eine Liste einfacher Best Practices zusammengestellt, die Sie ab sofort umsetzen können, um Ihr Unternehmen zu schützen.

I. Passwort-Richtlinie

Starke Passwörter sind der erste Schritt zur Absicherung Ihres Unternehmens. Es ist entscheidend, dass alle Ihre Mitarbeiter komplexe und für jeden Zugang individuelle Passwörter wählen.
Ein gutes Passwort sollte schwer zu erraten sein:

  • Es sollte mindestens 12 Zeichen lang sein
  • und eine Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen enthalten.

Um solche Passwörter zu generieren, ohne sie sich merken zu müssen, verwenden Sie Passwort-Manager, die diese automatisch erstellen und sicher speichern.

II. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Um den Zugriff auf sensible Informationen und Ihre Unternehmenssysteme zu schützen, sollten Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) überall dort einrichten, wo es möglich ist. Dies erhöht die Sicherheit Ihres Unternehmens, da bei der Anmeldung zwei Identifikationsnachweise erforderlich sind, zum Beispiel durch:

  • Einen Code, der per SMS empfangen wird
  • Eine Authentifizierungs-App wie Microsoft Authenticator oder Google Authenticator

Idealerweise sollte dieser zweite Faktor kein privates, sondern ein dienstliches Telefon sein, um Risiken zu minimieren. Denn Smartphones können eine Sicherheitslücke darstellen, insbesondere wenn sie sowohl privat als auch beruflich genutzt werden.

III. Regelmäßige Backups

Etablieren Sie eine Backup-Strategie in Ihrem Unternehmen. Ihre Teams sollten Daten täglich sichern und an einem sicheren Ort aufbewahren. Diese Maßnahme mag einfach erscheinen, ist jedoch eine der schnellsten Möglichkeiten, sich vor Ransomware zu schützen.
Tatsächlich speichern einige Unternehmen ihre Daten ausschließlich in der Cloud. Cloud-Dienste können jedoch ebenfalls anfällig für Cyberangriffe sein.
Ransomware stellt die zweitgrößte Bedrohung für KMU dar.

Es kommt häufig vor, dass Unternehmen nach einem solchen Angriff in die Insolvenz gehen. Zum Beispiel: Ein 150 Jahre altes KMU musste laut einem aktuellen Artikel der Times nur drei Monate nach einem Ransomware-Angriff schließen.
Regelmäßige Backups reduzieren die Risiken erheblich, da Sie Ihre Daten bei einem Zugriffsverlust wiederherstellen können.

IV. Zugriffsbeschränkungen (physisch und digital)

Nur ein begrenzter und autorisierter Personenkreis sollte Zugriff haben auf:

  • Die kritische Infrastruktur Ihres Unternehmens
  • Ihre Backups
  • Ihre sensiblen Systeme
    Was den digitalen Zugriff betrifft:
  • Administratorrechte sollten auf vertrauenswürdige Personen beschränkt sein, idealerweise auf das IT-Team. Mitarbeiter sollten nur Zugriff auf die
  • Informationen haben, die sie für ihre Arbeit benötigen. V. Regelmäßige Updates

Stellen Sie sicher, dass Ihre gesamte Software immer auf dem neuesten Stand ist. Updates und Patches werden veröffentlicht, um

Sicherheitslücken zu schließen. erkannte Sicherheitslücken schließen.
Aktivieren Sie automatische Updates, um Zeit zu sparen, überprüfen Sie jedoch regelmäßig, ob diese ordnungsgemäß ausgeführt werden.

Beispiel für einen vermeidbaren Angriff:
 Im Jahr 2017 infizierte die Ransomware WannaCry mehr als 200.000 Computer in 156 Ländern. Dabei hatte Microsoft bereits ein Jahr vor dem Angriff einen Patch veröffentlicht. Unternehmen, die diesen nicht installiert hatten, waren die Hauptleidtragenden.

VI. Business Continuity und Disaster Recovery Plan

Um Ihr Unternehmen abzusichern, müssen Sie sich auch auf den schlimmsten Fall vorbereiten.

Wie könnte Ihr Unternehmen im Falle eines Cyberangriffs weiterarbeiten? Wir haben die größten Bedrohungen für KMUaufgelistet. Jede davon kann unterschiedliche Folgen haben; was würden Sie in den jeweiligen Fällen tun, um die Fortführung Ihres Geschäftsbetriebs zu gewährleisten? Nach dem WannaCry-Angriff hat beispielsweise der National Health Service in Großbritannien seinen Business-Continuity-Plan überarbeitet und aktualisiert, um die Auswirkungen eines solchen Angriffs auf den Betrieb besser abfedern zu können.

Erstellen Sie ergänzend einen Notfallwiederherstellungsplan. Welche Maßnahmen müssen Sie ergreifen, um Ihre Systeme wiederherzustellen und Ihre Daten im Falle eines Angriffs zu retten? Stellen Sie sicher, dass das gesamte Unternehmen diese Schritte kennt, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.

VII. Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter

Eine Studie von IBM hat ergeben, dass 95 % der Sicherheitslücken auf menschliches Versagen zurückzuführen sind.
Phishing-Angriffe sind die größte Bedrohung für KMU, und sie basieren auf einer einzigen Sache: menschlichem Versagen.
Um die Wachsamkeit Ihrer Mitarbeiter zu stärken, können Sie:

  • Regelmäßig bewährte Verfahren für die Cybersicherheit erläutern
  • Schulungen zu sicheren Passwörtern, zum Surfen im Internet usw. organisieren.
  • Phishing-Angriffe simulieren , um deren Reaktionen zu testen
  • Workshops einrichten zum Umgang mit Cybersicherheitsvorfällen

VIII. Überprüfen Sie, ob alles sicher ist

Stellen Sie abschließend sicher, dass jeder Teil Ihrer Unternehmensinfrastruktur geschützt ist. Dazu gehört auch die regelmäßige Überprüfung der Wirksamkeit Ihrer Cybersicherheitsmaßnahmen:Werden Backups täglich durchgeführt? Ist Ihr Business Continuity Plan auf dem neuesten Stand? Sind Ihre Mitarbeiter für Phishing-Versuche sensibilisiert?

Neben diesen bewährten Verfahren ist es unerlässlich, Ihre Computer, Smartphones und Tablets vor Cyberangriffen zu schützen. Eine End Point Detection & Response (EDR)-Lösung schützt Sie vor allen Bedrohungen, denen KMU ausgesetzt sind, einschließlich der noch unbekannten, KI-generierten Gefahren. Wir bieten das erschwinglichste EDR auf dem Markt an, das speziell für KMU entwickelt wurde.
Hier entdecken: https://tehtris.com/en/platform/edr-endpoint-detection-response/

Um den Rest Ihrer Infrastruktur (Ihre Smartphones und Mobilgeräte) zu sichern, hilft Ihnen eine Mobile Threat Detection (MTD)-Lösung dabei, diese zu verwalten und gleichzeitig vor Bedrohungen zu schützen.
Alle Informationen finden Sie hier: https://tehtris.com/en/platform/mtd-mobile-threat-defense/

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